Katha & Flo – Eine Hochzeit zwischen Mettmann und Schloss Benrath
Manche Wochenenden weiß man einfach vorher: Das wird gut. Bei Katha und Flo war ich mir da schon Tage vorher sicher – und trotzdem hat mich dieses Wochenende nochmal überrascht. Im positiven Sinne. Mit ein bisschen Wind. Dazu gleich mehr.
Zwei Tage, zwei Locations, ein gemeinsamer Nenner: pure, echte Emotion. Vom stillen Ja-Wort im Standesamt Mettmann bis zum großen Fest vor der Kulisse von Schloss Benrath – hier ist die Geschichte dieses Wochenendes, so wie ich sie durch die Linse erlebt habe.
Tag 1: Der kleine, große Moment in Mettmann
Der Tag startete leise – im besten Sinne. Ich parke direkt am Rathausparkplatz, keine zwei Minuten vom Standesamt entfernt, und schon auf dem kurzen Weg dahin spüre ich diese besondere Anspannung in der Luft, die nur an einem Hochzeitstag existiert. Um 11 Uhr steht die Familie bereit, um 11:30 Uhr folgt die Trauung.
Kein Blitzlichtgewitter, keine große Bühne – nur die engsten Menschen, zwei Ringe und dieser eine Wimpernschlag, in dem aus Katha und Flo ein „wir” wird. Ich liebe genau diese Momente am meisten: keine Show, keine Inszenierung, nur pure Echtheit, direkt vor der Kamera eingefangen. Im Anschluss noch ein kleines Shooting rund ums Rathaus, bevor es gemeinsam zum Essen ins Extrano geht – erste Glückwünsche, erste Tränen, erstes gemeinsames Anstoßen als Ehepaar.
Tag 2: Schloss Benrath, Wind-Chaos und eine Portion Nervenkitzel
Dann kam der große Tag. Und mit ihm ein Wetterbericht, der uns alle kurz ins Schwitzen gebracht hat. Der Wind hatte sich offenbar vorgenommen, den Traubogen persönlich zu sabotieren – gefühlt drei Mal kippte er um, bevor die ersten Gäste überhaupt eingetroffen waren. Für den Nachmittag war zusätzlich Regen angesagt. Katha schrieb mir ehrlich: „Ich hab Angst vor dem Wetter” – und ich konnte das Kopfkino durch den Bildschirm förmlich spüren.
Meine Antwort: Macht euch keine Sorgen, das wird gut. Und tatsächlich – genau dieses diffuse, leicht bewölkte Licht wurde zum unerwarteten Geschenk. Keine harten Schatten, keine zugekniffenen Augen in greller Mittagssonne, dafür weiche, natürliche Gesichter auf jedem einzelnen Bild. Manchmal weiß der Himmel eben genau, was er tut, auch wenn er sich vorher etwas ungehalten gibt.
Vor der beeindruckenden Kulisse von Schloss Benrath sind dann die Bilder entstanden, für die sich der ganze Tag gelohnt hat: Lachen, Freudentränen, Familie, Freunde und diese unverwechselbare Energie, die man nur an einem Hochzeitstag spürt. Ich hab bis in den späten Abend hinein fotografiert und gefilmt, weil die Stimmung einfach nicht abreißen wollte – und ehrlich gesagt, wollte ich in dem Moment auch gar nicht aufhören.
Übrigens: Katha und Flo hatten mir vor der Hochzeit genau vier Dinge mit auf den Weg gegeben – gute Laune, etwas Hunger, volle Akkus und etwas Sonne. Drei von vier hab ich zuverlässig geliefert. Beim vierten Punkt hat sich dann sogar noch das Universum kurz eingeschaltet und mitgeholfen.
Was bleibt
Vom stillen Ja-Wort im Standesamt Mettmann bis zum ausgelassenen Fest am Schloss Benrath – dieses Wochenende hatte wirklich alles. Wind, Nervenkitzel, jede Menge echte Liebe, und am Ende genau das Licht, das keiner von uns geplant hatte, aber alle gebraucht haben.
Katha, Flo – danke für euer Vertrauen und für dieses wunderschöne, leicht windige Wochenende mit euch.
Und falls ihr gerade selbst mitten in der Hochzeitsplanung steckt und euch fragt, wie eure Geschichte aussehen könnte: Lasst uns reden. Genau solche Wochenenden sind der Grund, warum ich das mache.